Was Industriewaagen von einer normalen Küchenwaage unterscheidet

Was Industriewaagen von einer normalen Küchenwaage unterscheidet

In der Küche wer­den Zuta­ten gramm­wei­se abge­wo­gen. Dahin­ge­gen geht es in der Indus­trie häu­fig um wesent­lich sper­ri­ge­re Gegen­stän­de und um ganz ande­re Gewich­te. Ent­spre­chend unter­schied­lich sehen eine Küchen­waa­ge und eine Indus­trie­waa­ge aus.

Analoge und digitale Küchenwaagen

Die Küchen­waa­ge gibt es nach wie vor als ana­lo­ge Vari­an­te. Eine sol­che mecha­ni­sche Küchen­waa­ge ist heu­te ein ziem­lich nost­al­gi­sches Gerät. Doch die ana­lo­ge Küchen­waa­ge hat eini­ge Vor­tei­le, wel­che die digi­ta­le Küchen­waa­ge nicht bie­tet.

Zunächst ein­mal funk­tio­niert eine mecha­ni­sche Küchen­waa­ge anders als eine elek­tro­ni­sche Küchen­waa­ge völ­lig ohne Strom. Zudem kann man eine mecha­ni­sche Küchen­waa­ge an die Wand oder an die Decke hän­gen. Dann benö­tigt die ana­lo­ge Küchen­waa­ge über­haupt kei­nen Stau­raum. Wäh­rend eine digi­ta­le Küchen­waa­ge jedoch mit einem Dis­play arbei­tet, müs­sen Sie bei ana­lo­gen Model­len das Gewicht anhand der Zei­ger­stel­lung able­sen. Somit ist die mecha­ni­sche Küchen­waa­ge wesent­lich unge­nau­er als eine elek­tro­ni­sche Küchen­waa­ge.

Dahin­ge­gen erlaubt eine digi­ta­le Küchen­waa­ge ein deut­lich ein­fa­che­res Able­sen des Gewichts als bei der mecha­ni­schen Küchen­waa­ge. Denn bei ihr erfol­gen die Gewichts­an­ga­ben gramm­ge­nau auf einem über­sicht­li­chen Dis­play. Dar­über hin­aus bie­ten man­che Model­le noch Zusatz­funk­tio­nen, wie einen Timer oder das Spei­chern von Anga­ben. Man­che Model­le ver­fü­gen sogar über einen Spei­cher einer Nähr­wert­ta­bel­le für ein­zel­ne Lebens­mit­tel. Eine sol­che Waa­ge fun­giert somit eben­falls als Kalorienwaage.Die meis­ten digi­ta­len Küchen­waa­gen erhal­ten ihre Strom­zu­fuhr über eine Bat­te­rie. Es gibt auch Model­le, die einen Akku besit­zen. Auch eine elek­tro­ni­sche Küchen­waa­ge ver­braucht zudem wenig Platz und ist eben­falls für die Wand­mon­ta­ge ver­füg­bar. Dar­über hin­aus glänzt sie gegen­über ana­lo­gen Model­len mit einer sehr genau­en Anzei­ge. Sie ist für wenig Geld erhält­lich und bie­tet oft­mals Zusatz­funk­tio­nen, die durch­aus nütz­lich sein kön­nen.

Verschiedene Formen von Industriewaagen

Indus­trie­waa­gen kom­men sowohl beim Waren­ein­gang als auch beim Waren­aus­gang sowie bei der Ermitt­lung von Palet­ten­waa­gen zum Ein­satz. Ent­spre­chend der Grö­ße der zu wie­gen­den Güter sind auch die­se Boden­waa­gen und Platt­form­wa­a­gen dimen­sio­niert.

Indus­trie­waa­gen gibt es für die unter­schied­lichs­ten Anfor­de­run­gen. Bei­spiels­wei­se wer­den in der Land­wirt­schaft sowie in der Vete­ri­när­me­di­zin Boden­waa­gen ein­ge­setzt. Die­se Indus­trie­waa­gen wer­den oft­mals an einem fes­ten Platz auf­ge­stellt. Als Über­flur­waa­gen mit Auf­fahr­ram­pe sind sie für das Befah­ren von Hub­wa­gen geeig­net oder wer­den direkt in den Boden ein­ge­las­sen und kön­nen somit, bei ent­spre­chend robus­ter Aus­füh­rung, auch von Gabel­stap­lern befah­ren wer­den.

Im Unter­schied zu Platt­form­wa­a­gen sind Boden­waa­gen für wesent­lich höhe­re Maxi­mal­las­ten erhält­lich. Die­se Model­le eig­nen sich somit selbst zum Wie­gen von beson­ders schwe­ren Waren oder Tie­ren. Es gibt Boden­waa­gen aus Stahl und aus Edel­stahl. Sie wer­den über das Netz oder über Akku betrie­ben. Platt­form­wa­a­gen eig­nen sich zum Abwie­gen von klei­ne­ren Waren­men­gen wie bei­spiels­wei­se Obst­kis­ten. Auf­grund ihrer robus­ten Bau­wei­se eig­nen sie sich je nach Aus­füh­rung für fast alle Umge­bungs­be­din­gun­gen, auch wenn die­se stau­big und feucht sind.

Dar­über hin­aus gibt es moder­ne Zähl­waa­gen, wel­che kon­kre­te Stück­zah­len von gleich­för­mi­gen Mas­sen­tei­len ermit­teln. Es gibt sie in geeich­ter, eich­fä­hi­ger und in unge­eich­ter Aus­füh­rung. Zu den wei­te­ren For­men von Indus­trie­waa­gen zäh­len Kran- und Hän­ge­waa­gen sowie spe­zi­el­le Palet­ten- oder Vieh­waa­gen und nicht zuletzt prak­ti­sche Wieghub­wa­gen. Die Palet­ten­waa­gen kön­nen einen Wäge­be­reich von bis zu 3 Ton­nen haben.

Der Unterschied zwischen Industrie- und Küchenwaagen

Indus­trie­waa­gen unter­schei­den sich von Küchen­waa­gen folg­lich zunächst ein­mal durch ihre oft­mals ganz ande­ren Dimen­sio­nen. Aller­dings gibt es auch klei­ne­re Model­le von Indus­trie­waa­gen. Doch auch sie sind wesent­lich robus­ter und wider­stands­fä­hi­ger als Küchen­waa­gen und bie­ten wesent­lich höhe­re Mess­ge­nau­ig­kei­ten. Dane­ben haben Indus­trie­waa­gen oft­mals ganz ande­re tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten als selbst elek­tro­ni­sche Küchen­waa­gen.

Hea­der­bild: © Shut­ter­stock / Afri­ca Stu­dio

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.