Was ist dynamisches Wiegen und wie funktioniert es?

Dynamisches Wiegen, wie funktioniert das eigentlich?

Im Gegen­satz zu sta­ti­schen Waa­gen kön­nen dyna­mi­sche das Gewicht eines Objek­tes in Bewe­gung bestim­men. Ein typi­sches Bei­spiel sind Achs­last­waa­gen für LKWs. Dyna­mi­sches Wie­gen ist vor allem in der Indus­trie ein all­täg­li­cher Vor­gang. Unter­schie­de zu ande­ren Waa­gen lie­gen vor allem im Gewichts­be­reich und im Ein­satz­be­reich. Eini­ge die­nen als Kon­troll­waa­gen für Schwer­las­ten, ande­re fun­gie­ren als Durch­lauf­waa­gen, wie es zum Bei­spiel bei der Post der Fall ist. Je nach Funk­ti­on der Waa­ge unter­schei­den sie sich in ihrer Kon­struk­ti­on.

Was bedeutet dynamisches Wiegen?

Dyna­mi­sche Waa­gen unter­schie­den sich prin­zi­pi­ell von sta­ti­schen Waa­gen. Die Mas­se wird bestimmt, wäh­rend zum Bei­spiel das Fahr­zeug über die Waa­ge fährt. Das Gewicht des Wäge­gu­tes wird im Zuge einer Rela­tiv­be­we­gung zwi­schen Wäge­gut und Last­trä­ger bestimmt. Die Mas­se wird durch spe­zi­el­le Fil­ter und Algo­rith­men bestimmt. Dyna­mi­sche Waa­gen zeich­nen sich außer­dem durch eine sehr hohe Genau­ig­keit aus.

Dynamisches Wiegen – was sind die Vorteile?

Dyna­mi­sche Waa­gen arbei­ten sehr ratio­nell, auf die­se Wei­se spa­ren Unter­neh­men Wege, Zeit und Geld. Die Waa­gen funk­tio­nie­ren ohne manu­el­le Bedie­nung. Es ist mög­lich, Güter wäh­rend eines Trans­por­tes zu wie­gen.

Die Ergeb­nis­se sind auch unter erschwer­ten Bedin­gun­gen sehr genau. Ent­spre­chen­de Waa­gen haben oft einen hohen Funk­ti­ons­um­fang und doku­men­tie­ren die Ergeb­nis­se sehr umfas­send und prä­zi­se. Oft ver­fü­gen sie über eine Außen­ka­me­ra, sodass auch eine erhöh­te Sicher­heit gewähr­leis­tet ist. Die Her­stel­ler bie­ten außer­dem oft einen voll­um­fäng­li­chen Ser­vice für die Bera­tung, Kali­brie­rung, Eichung und War­tung.

Praktische Beispiele für dynamisches Wiegen

  • Gleis­waa­gen: im Gleis sind elek­tro­ni­sche Sen­so­ren ein­ge­baut. Es gibt Sys­te­me mit Deh­nungs-Mess­strei­fen (DMS) und Wie­ge­schwel­len.
  • Achs­last­waa­gen für LKW: ein Sys­tem der Gewichts­er­fas­sung für Fahr­zeu­ge. Das Gewicht wird über die Sum­me der Achs­las­ten ermit­telt.
  • Roll­gangs­waa­gen: eig­nen sich vor allem für die Pro­duk­ti­on. Es wird die Mas­se von durch­lau­fen­den Mate­ria­li­en ermit­telt.
  • Gabels­ta­bler­waa­ge: Wie­gen­sys­tem für Gabel­stap­ler.
  • Dyna­mi­sche Durch­lauf­waa­ge: Ein­satz zum Bei­spiel bei der Post. Sie bestim­men prä­zi­se und schnell die Gewich­te der Pake­te.

Dynamisches Wiegen – was sind die Nachteile?

Natür­lich haben dyna­mi­sche Waa­gen auch Nach­tei­le. Ein Nach­teil ist bei­spiels­wei­se, dass der Aus­fall mit sehr hohen Kos­ten ver­bun­den sein kann, da kom­ple­xe Tech­nik teu­er ist. Vie­le Unter­neh­men sind im hohen Mas­se auf die Funk­ti­on ange­wie­sen, sodass dyna­mi­sches Wie­gen auch schnell eine Kos­ten­fal­le dar­stel­len kann. Je nach der Kon­struk­ti­on der Waa­ge kann es dar­über hin­aus sein, dass durch äuße­re Ein­flüs­se Stö­run­gen und Pro­ble­me beim Ablauf auf­tre­ten.

Hea­der­bild: © As-Wäge­tech­nik

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